Über 130 Standorte in Deutschland
Qualität seit über 50 Jahren
Blumenversand mit Wunschlieferdatum
Zum Hauptinhalt

Die bezaubernde Welt der Rosen

Rosen begeistern mit einer großen Vielfalt an Wuchsformen, Sorten und Blütenfarben. Ob niedrig wachsend, strauchartig, kletternd oder als Stammrose – für viele Gartensituationen gibt es geeignete Rosen.

Die Farbpalette reicht von zartem Rosa über kräftiges Pink bis hin zu Weiß, Gelb, Orange und Rot. Auch Duftintensität, Blütenform und Blütezeit unterscheiden sich je nach Sorte deutlich.

Wie vielfältig sind Rosenarten?

Von Bodendeckern bis Kletter­künstlern

Beet- und Edelrosen

Beet- und Edelrosen blühen je nach Sorte vom Frühsommer bis in den Herbst. Viele Sorten blühen mehrfach. Duft und Wuchshöhe unterscheiden sich je nach Sorte. Kompaktere Sorten können auch in ausreichend großen Pflanzgefäßen kultiviert werden.

Strauchrosen

Strauchrosen wachsen kräftig und eignen sich je nach Sorte als Solitärpflanze, für Gruppenpflanzungen oder als lockere Blütenhecke. Einige Sorten können mit geeigneter Unterstützung auch höher wachsen.

Zwerg- und Patiorosen

Zwerg- und Patiorosen besitzen einen kompakten Wuchs und eignen sich besonders für Beete, Kübel und größere Balkonkästen.

Kletter- und Ramblerrosen

Kletter- und Ramblerrosen entwickeln lange Triebe und benötigen eine stabile Rankhilfe. Sie können Pergolen, Rosenbögen, Spaliere oder geeignete Hauswände begrünen. Wuchsstärke und Schnittbedarf unterscheiden sich je nach Sorte.

Bodendeckerrosen

Bodendeckerrosen wachsen niedrig bis breitbuschig und können größere Beetflächen bedecken. Die tatsächlich benötigte Pflanzenzahl richtet sich nach Sorte und gewünschtem Pflanzabstand.

Stammrosen

Bei Stammrosen sitzt die veredelte Rosenkrone auf einem Stamm. Sie eignen sich je nach Größe für Beete sowie ausreichend große Kübel auf Terrasse oder Balkon.

Wie gestalte ich meinen perfekten Rosengarten?

1. Standortwahl

Viele Rosen bevorzugen einen sonnigen Standort. Etwa fünf bis sechs Stunden Sonne pro Tag sind für zahlreiche Sorten günstig. Einige Rosen kommen auch mit leichtem Halbschatten zurecht.

Ein luftiger Standort unterstützt das rasche Abtrocknen der Blätter nach Regen.

2. Bodenbeschaffenheit

Rosen bevorzugen meist einen humosen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden, der Feuchtigkeit speichern kann, ohne dauerhaft nass zu bleiben.

Staunässe sollte vermieden werden.

3. Pflanzzeitpunkt

Wurzelnackte Rosen werden vorzugsweise im Herbst oder Frühjahr während der Ruhezeit gepflanzt.

Containerrosen können grundsätzlich während eines größeren Zeitraums gepflanzt werden, solange der Boden frostfrei und nicht ausgetrocknet ist. Bei warmem Wetter ist eine sorgfältige Wasserversorgung besonders wichtig.

4. Pflanzabstand

Der richtige Pflanzabstand hängt von Rosenklasse, Sorte und späterer Wuchsbreite ab.

Ausreichend Abstand verhindert unnötige Konkurrenz und verbessert die Durchlüftung innerhalb der Pflanzung.

5. Bewässerung

Frisch gepflanzte Rosen benötigen eine regelmäßige Wasserversorgung.

Eingewachsene Rosen werden bei längerer Trockenheit gründlich gegossen. Gieße möglichst direkt auf den Boden und vermeide es, die Blätter dauerhaft feucht zu halten.

6. Düngung

Rosen können während der Wachstumszeit bedarfsgerecht gedüngt werden.

Verwende einen geeigneten Rosen- oder Gartendünger und beachte die Dosierungsangaben des Herstellers. Zu hohe Düngermengen können der Pflanze schaden.

7. Schnittmaßnahmen

Der richtige Rückschnitt hängt von der jeweiligen Rosengruppe ab.

Beet- und Edelrosen werden im Frühjahr meist stärker zurückgeschnitten. Strauchrosen benötigen häufig nur einen moderaten Auslichtungs- und Verjüngungsschnitt. Für Kletter-, Rambler-, Bodendecker- und Stammrosen gelten jeweils eigene Schnittregeln.

Entferne grundsätzlich abgestorbene, beschädigte und kranke Triebe.

8. Schädlings- und Krankheitsbekämpfung

Kontrolliere Rosen regelmäßig auf auffällige Blattverfärbungen, Fraßschäden oder Schädlingsbefall.

Bevor Maßnahmen ergriffen werden, sollte möglichst festgestellt werden, welcher Schädling oder welche Krankheit tatsächlich vorliegt.

9. Winterpflege

Wie viel Winterschutz eine Rose benötigt, hängt von Sorte, Standort, Veredelungsstelle und Kulturform ab.

Bei empfindlicheren Rosen kann es sinnvoll sein, den unteren Pflanzenbereich mit Erde, Kompost oder geeignetem Mulch anzuhäufeln. Stammrosen und Rosen im Kübel benötigen häufig zusätzlichen Schutz.

Rosenkrankheiten und Schädlinge

Erkennen, Vorbeugen und Behandeln

Rosen können von verschiedenen Krankheiten und Schädlingen betroffen sein.

Ein geeigneter Standort, ausreichende Pflanzabstände, bedarfsgerechte Düngung und richtiges Gießen können dazu beitragen, die Pflanzen widerstandsfähig zu halten. Krankheiten lassen sich dadurch jedoch nicht vollständig verhindern.

Bei Pilzbefall kann mit einem Rückschnitt der befallenen Blätter und Triebe entgegengewirkt werden. Die Zweige und der Boden können zusätzlich mit einem Fungizid besprüht werden, wichtig ist dabei das alle Pflanzenteile erreicht werden. Heruntergefallene Blätter und Triebe sollten aufgesammelt und entsorgt werden.

Echter Mehltau zeigt sich meist als weißlicher, mehlartiger Belag auf Blättern, Trieben oder Knospen.

Befallene Pflanzenteile können bei stärkerem Befall entfernt werden. Eine gleichmäßige Wasserversorgung und ein geeigneter Standort helfen, zusätzlichen Pflanzenstress zu vermeiden.

Hausmittel wie Milch-Wasser-Gemische sollten nicht als zuverlässig wirksame Standardbehandlung empfohlen werden.

 Falscher Mehltau kann auf den Blattoberseiten unregelmäßige rötliche, violette oder braune Flecken verursachen. Auf den Blattunterseiten kann sich bei geeigneter Witterung ein grauer Sporenbelag entwickeln.

Die Krankheit wird besonders durch feuchte Bedingungen begünstigt.

Befallene Pflanzenteile sollten entfernt und nicht für die weitere Kultur verwendet werden.

Sternrußtau verursacht dunkelbraune bis schwarze, häufig strahlenförmig auslaufende Flecken auf den Blättern. Befallene Blätter können vergilben und frühzeitig abfallen.

Abgefallenes, befallenes Laub sollte regelmäßig entfernt werden. Dadurch kann die Menge überwinternder Pilzstrukturen im direkten Umfeld reduziert werden.

Auch bei sorgfältiger Hygiene lässt sich ein neuer Befall nicht vollständig verhindern, da Sporen von anderen Pflanzen eingetragen werden können.

Rosenrost verursacht gelbliche bis orangefarbene Flecken auf den Blattoberseiten und orangefarbene Sporenlager auf den Blattunterseiten.

Befallene Blätter können entfernt werden. Gute Durchlüftung und das Vermeiden dauerhaft nasser Blätter können ungünstige Bedingungen für die Krankheit reduzieren.

Rosen Schneiden

Rosen profitieren von einem zur jeweiligen Rosengruppe passenden Rückschnitt. Ziel ist unter anderem, abgestorbene und beschädigte Triebe zu entfernen, den Pflanzenaufbau zu erhalten und bei geeigneten Rosen die Bildung neuer Triebe anzuregen.

Ein einheitlicher Schnitt für alle Rosenarten und -sorten ist nicht sinnvoll.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Rosen zu schneiden?

Der wichtigste Rückschnitt vieler Rosen erfolgt im späten Winter oder Frühjahr.

Als grobe Orientierung wird häufig die Forsythienblüte genutzt. Entscheidend sind jedoch die aktuelle Witterung, die Region und die jeweilige Rosengruppe.

Im Herbst ist normalerweise kein starker Rückschnitt erforderlich. Sehr lange oder beschädigte Triebe können bei Bedarf gekürzt werden.

Beet- und Edelrosen werden im Frühjahr meist deutlich stärker geschnitten als Strauch-, Kletter- oder Ramblerrosen.

Ein zusätzlicher starker Sommerschnitt ist bei Beet- und Edelrosen normalerweise nicht erforderlich. Während der Blütezeit können verwelkte Blütenstände regelmäßig entfernt werden, wenn keine Hagebutten gewünscht sind.

Welches Werkzeug benötigst Du zum Schneiden von Rosen?

Für den Rosenschnitt eignet sich eine scharfe und saubere Gartenschere.

Bei älteren und kräftigen Trieben kann zusätzlich eine Astschere notwendig sein.

Handschuhe und lange Kleidung schützen Hände und Arme vor den Stacheln.

Tipps für den Rosenschnitt

Schneide abgestorbene, kranke, beschädigte sowie sich stark kreuzende oder aneinanderreibende Triebe heraus.

Bei Rosengruppen, bei denen einzelne Triebe eingekürzt werden, wird meist wenige Millimeter oberhalb einer gut entwickelten Knospe geschnitten.

Die Knospe muss nicht zwingend immer nach außen zeigen. Entscheidend ist, wie sich der neue Trieb später entwickeln soll und welche Wuchsform angestrebt wird.

Ein Abstand von etwa einem Zentimeter über dem Auge ist häufig größer als notwendig. Der Schnitt sollte ausreichend Abstand lassen, damit die Knospe nicht verletzt wird, aber keinen langen Stummel erzeugen.

Ein stark schräger Schnitt ist ebenfalls nicht erforderlich. Ein sauberer Schnitt, bei dem Wasser gut ablaufen kann, genügt.

Bei veredelten Rosen sollten Wildtriebe unterhalb der Veredelungsstelle möglichst direkt am Ansatz entfernt werden.

  • Entferne schwache, kranke und tote Triebe
  • Schneide die Triebe auf 3 bis 5 Augen zurück
  • Lasse kräftige Triebe länger, schneide schwache Triebe kürzer
  • Entferne alle Äste, die Älter als 4 Jahre sind, direkt an der Basis

  • Entferne schwache, kranke und tote Triebe
  • Schneide die Triebe auf 4 bis 7 Augen zurück
  • Lasse kräftige Triebe länger, schneide schwache Triebe kürzer
  • Entferne alle Äste, die Älter als 4 Jahre sind, direkt an der Basis

  • Entferne kreuzende und abgestorbene Triebe
  • Schneide alte Triebe direkt über dem Boden ab
  • Entferne verwelkte Rosenblüten bei mehrfacher Blüte
  • Ein klassischer Rückschnitt ist nicht notwendig

  • Entferne bei einmal blühenden Sorten im Frühjahr schwache, kranke und tote Triebe
  • Blüht die Sorte mehrmals, führe im Frühjahr einen kräftigen Rückschnitt durch
  • Nach der ersten Blüte im Sommer werden nun nur verblühte Triebe zurückgeschnitten
  • Bei alten Kletterrosen mit kahlem Unterbereich, kann dieser ausgelichtet oder im Frühjahr stark geschnitten werden

  • Kürze die Triebe im Frühjahr auf die Hälfte der Länge
  • Entferne alle 3 Jahre einzelne Haupttriebe
  • Bodendeckerrosen können mit einer Heckenschere geschnitten werden, es Bedarf keinen exakten Schnitt mit einer Rosenschere