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Alle Infos auf einen Blick

  • pflegeleichte Zimmerpflanze
  • auch Bogenhanf oder Schwiegermutterzunge genannt
  • gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae)
  • viele bekannte Sansevierien werden botanisch heute der Gattung Dracaena zugeordnet
  • sukkulente, wasserspeichernde Blätter
  • immergrün und meist langsam wachsend
  • bevorzugt helle Standorte, verträgt aber auch weniger Licht
  • einige Sorten vertragen direkte Sonne nach entsprechender Eingewöhnung
  • benötigt nur wenig Wasser
  • verträgt keine Staunässe
  • frostempfindlich und für die ganzjährige Zimmerkultur geeignet
  • nicht zum Verzehr geeignet

Herkunft der Sansevieria

Die verschiedenen Pflanzen, die unter dem Namen Sansevieria bekannt sind, stammen überwiegend aus warmen und teilweise trockenen Regionen Afrikas.

Die bekannte Schwiegermutterzunge, botanisch Dracaena trifasciata und früher Sansevieria trifasciata, stammt ursprünglich aus dem tropischen Afrika. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Nigeria bis in das westliche Zentralafrika und nach Tansania.

Andere Arten haben jeweils eigene Verbreitungsgebiete. Dracaena masoniana, früher Sansevieria masoniana, stammt beispielsweise aus der Demokratischen Republik Kongo.

  • kommt aus dem tropischen Westafrika
  • wunderschönen hell- und dunkelgrünen Musterung und goldgelbe Ränder
  • Ihre Blätter können bis zu über einem Meter lang werden

  • beliebte Zimmerpflanze
  • Ihr grün ist etwas dunkler
  • Blatt besitzt sie keinen gold-gelben Rand

  • Die Blätter haben eine rundliche Form
  • Blattfarbe ist silbrig-hellgrün
  • wegen ihrer Farbe leuchtet sie förmlich und hat so ihren Namen ‘Moonshine’ bekommen
  • Blätter können bis zu über einem Meter groß werden
  • die Moonshine wirkt ruhig und schlicht

  • Die Victoria wird im Englischen auch „Whale Fin Plant“, also Walflossenpflanze, und von den feeyaner:innen liebevoll „Haifisch“ genannt.
  • Pflanze ist dunkelgrün mit etwas helleren Punkten
  • Beim Kauf besteht sie normalerweise lediglich aus einem Blatt. Ableger kann sie aber jederzeit bilden. Diese solltest du dann in einen anderen Topf einpflanzen, damit alle genug Platz haben.
  • wächst sehr langsam
  • bis es zu einem neuen Blatt kommt, kann es über ein Jahr dauern
  • mit viel Licht wächst sie schneller, bei wenig Licht wächst langsamer

  • besitzt runde, zylinderförmige (deshalb cylindrica) Blätter
  • hat eine dunkel- und hellgrüne Musterung
  • Blätter stehen senkrecht nach oben

  • beliebte Zimmerpflanze
  • Blätter sind deutlich schmaler
  • Blätter stehen gerade nach oben und können auch leicht zur Seite gebogen sein
  • die Fasern der Blätter wurden früher für Seile genutzt

  • Pflanze wächst nämlich in die Breite wie in die Höhe und bildet eine Blattrosette
  • deutlich kleiner als andere ihrer Sansevieria
  • Ideal wenn du nicht so viel Platz hast

  • benötigt wenig Platz
  • ist sie sehr klein und wird kaum größer als 15 Zentimeter hoch und breit
  • Blätter enden in einer scharfen Spitze
  • von oben betrachtest, erinnert die Anordnung der Blätter an eine Spirale

Pflege-Tipps für Deine Sansevieria

Der peferkte Standort für Sansevierien

Bogenhanf ist bei der Standortwahl vergleichsweise anpassungsfähig.

Ideal ist ein heller Standort mit indirektem Licht. Viele Pflanzen vertragen auch sonnige Plätze, sollten jedoch langsam an direkte Sonne gewöhnt werden. Besonders intensive Mittagssonne hinter Glas kann Blattverbrennungen verursachen.

Auch an lichtärmeren Standorten kann die Sansevieria wachsen. Dort entwickelt sie sich meist langsamer. Buntlaubige Sorten benötigen in der Regel mehr Licht, damit ihre Blattzeichnung deutlich erhalten bleibt.

Im Sommer kann der Bogenhanf an einen geschützten Platz auf Balkon oder Terrasse gestellt werden. Gewöhne ihn langsam an die veränderten Lichtverhältnisse und schütze ihn vor längeren Regenperioden. 

Die richtige Temperatur

Sansevierien mögen Wärme und fühlen sich bei normalen Zimmertemperaturen wohl.

Ideal sind ungefähr 15 bis 24 °C. Temperaturen unter etwa 10 °C sollten vermieden werden. Kalte Zugluft und Frost können die Pflanze schädigen.

Im Herbst sollte die Pflanze deshalb rechtzeitig wieder ins Haus gebracht werden.

Wässerung der Sansevieria

Der Bogenhanf speichert Wasser in seinen fleischigen Blättern und verträgt deshalb Trockenphasen besser als dauerhaft feuchte Erde.

Verwende keinen festen Gießrhythmus.

So gießt Du richtig:

  • Lasse das Substrat zwischen den Wassergaben deutlich abtrocknen.
  • Gieße erst wieder, wenn die Erde weitgehend trocken ist.
  • Im Winter benötigt die Pflanze deutlich weniger Wasser.
  • Vermeide stehendes Wasser im Übertopf oder Untersetzer.
  • Gieße möglichst nicht direkt in die Mitte einer Blattrosette.

Wie häufig gegossen werden muss, hängt von Temperatur, Licht, Topfgröße, Substrat und Jahreszeit ab.

Im Zweifel verträgt die Sansevieria kurzfristige Trockenheit besser als dauerhaft nasse Erde. Zu viel Wasser kann Wurzel- und Rhizomfäule verursachen.

Die passende Erde für die Sansevieria

Für Bogenhanf eignet sich ein lockeres, strukturstabiles und besonders gut durchlässiges Substrat.

Geeignet sind beispielsweise:

  • Kakteensubstrat
  • Sukkulentenerde
  • lockere Zimmerpflanzenerde mit mineralischen Zuschlagstoffen wie feinem Kies oder geeignetem Pflanzgranulat

Wichtig ist, dass überschüssiges Wasser schnell ablaufen kann.

Der Pflanztopf sollte deshalb über ein ausreichend großes Abzugsloch verfügen.

Die Blüte der Sansiviera

Nicht oft gesehen

Sansevierien werden hauptsächlich wegen ihrer auffälligen Blätter kultiviert. Unter geeigneten Bedingungen können ältere Pflanzen gelegentlich Blüten bilden.

Die kleinen Blüten sitzen meist an einem aufrechten Blütenstand und können weißlich, cremefarben oder grünlich erscheinen. Einige Arten besitzen duftende Blüten.

Unter Zimmerbedingungen kommt eine Blüte vergleichsweise selten vor.

Die Blatteigenschaften

Die Blattform unterscheidet sich deutlich zwischen Arten und Sorten.

Je nach Pflanze können die Blätter:

  • flach, bandförmig oder zylindrisch sein
  • steif und aufrecht oder rosettenförmig wachsen
  • grün, silbrig oder mehrfarbig erscheinen
  • Querbänder, Flecken oder gelbliche Blattränder besitzen
  • dick und wasserspeichernd sein

Die auffälligen Blätter sind das wichtigste Ziermerkmal der Pflanze.

Wuchshöhe

Die Größe hängt stark von Art und Sorte ab.

Kompakte Formen wie 'Hahnii' bleiben niedrig und wachsen rosettenförmig. Andere Sansevierien entwickeln lange, aufrechte Blätter und können einen Meter oder mehr erreichen.

Bogenhanf wächst nicht ausschließlich in die Höhe. Über unterirdische Rhizome können sich neue Triebe bilden, wodurch die Pflanze mit der Zeit auch breiter wird.

Schneiden

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist bei Bogenhanf nicht erforderlich.

Entferne lediglich:

  • abgestorbene Blätter
  • stark beschädigte Blätter
  • weiche oder faulende Pflanzenteile

Beschädigte oder zu große Blätter können möglichst tief am Ansatz mit einem sauberen, scharfen Werkzeug entfernt werden.

Ein Schnitt mitten durch ein gesundes Blatt ist aus optischen Gründen meist nicht empfehlenswert, da die Schnittstelle dauerhaft sichtbar bleibt.

Das Schneiden einzelner Blätter führt jedoch nicht dazu, dass die gesamte Pflanze ihr Wachstum einstellt.

Vermehren

Bogenhanf lässt sich unter anderem durch Teilung oder Blattstecklinge vermehren.

Die Teilung eignet sich besonders für Pflanzen, die bereits mehrere Triebe beziehungsweise Rosetten gebildet haben.

  1. Nimm die Pflanze vorsichtig aus dem Topf.
  2. Teile kräftige Bereiche mit Wurzeln und Rhizom voneinander ab.
  3. Setze die Teilstücke in gut durchlässiges Substrat.
  4. Gieße zunächst zurückhaltend.

Diese Methode eignet sich besonders für buntlaubige Sorten, da die Eigenschaften der Mutterpflanze erhalten bleiben.

Bei geeigneten Sansevierien können gesunde Blätter in mehrere Stücke geschnitten und bewurzelt werden.

Lasse die Schnittstellen zunächst antrocknen und setze die Blattstücke anschließend in ein gut durchlässiges Substrat.

Wichtig: Bei einigen buntlaubigen Sorten kann die besondere Blattzeichnung bei der Vermehrung über Blattstecklinge verloren gehen. Für diese Pflanzen ist die Teilung meist die bessere Methode.

Stelle junge Pflanzen hell und warm auf und gieße zunächst nur sparsam.

Bogenhanf ist nicht zum Verzehr geeignet.

Stelle die Pflanze deshalb möglichst außerhalb der Reichweite kleiner Kinder und Haustiere auf. Bei Aufnahme von Pflanzenteilen können gesundheitliche Beschwerden auftreten.