Wissenswertes über mediterrante Pflanzen
Viele mediterrane Pflanzen eignen sich zwar für die Pflanzung in Pflanzgefäßen, sind allerdings nur bedingt winterhart und sollten diesen daher an einem geschützten Standort verbringen. Eine Pflanzung im Gefäß ist daher auch besonders praktisch, denn so kannst Du die Pflanzen einfach umstellen oder ins Winterlager transportieren. Es gibt auch mediterrane Pflanzen die Du gut geschützt in Südlage an eine Hauswand oder Mauer pflanzen kannst.
Übersicht mediterraner Pflanzen
Mediterrane Blühpflanzen
- Wandelröschen, Dipladenia, Bougainvillea, Oleander, Enzian, Hibiskus und Jasmin.
Mediterrane Kräuter
- Rosmarin, Lavendel, Lorbeer, Thymian, Basilikum, Minze, Anis, Estragon, Koriander, Majoran, Oregano, Salbei.
Mediterrane Nutzpflanzen
- Zitruspflanzen wie Orange, Mandarine, Zitronen, Kumquat, Feigen- und Olivenbäume.
Mediterrane Palmen
- Hanfpalme, Dattelpalme, Nadelpalme.
Sukkulenten
- Aloe Vera, Agave
Zypressen
- Säulen-Zypressen, Scheinzypressen
Herkunft mediterraner Pflanzen
Die Mediterranen Pflanzen stammen ursprünglich aus Gebieten rund um das Mittelmeer. Dazu gehören die im Mittelmeerraum liegenden Inseln und die küstennahen Festlandregionen von Südeuropa, Vorderasien und Nordafrika. Die Sommer sind dort warm und trocken und die Winter niederschlagsreich und oftmals mild. Viele mediterrane Pflanzen sind an milde Winter angepasst und reagieren je nach Art unterschiedlich empfindlich auf Frost. Frostempfindliche Arten benötigen bei uns deshalb einen geeigneten Winterschutz oder ein frostfreies Winterquartier.
Pflegetipps für Deine mediterranen Pflanzen
- Sonnig und warm
- Bevorzugen einen Wind- und Regengeschützten Standort
- Kräftig gießen in größeren Abständen
- Substrat darf oberflächlich austrocknen
- Mediterrane Pflanzen vertragen absolut keine Staunässe
In der Hauptwachstumszeit von April bis September regelmäßig.
Locker, durchlässig und strukturreich (z. B. Humus mit mineralischen Bestandteilen wie grober Sand, Blähton, Kies zur Drainage)
- Bei Kübel- und Topfpflanzen alle ein bis drei Jahre.
- Am besten vor der Wachstumsphase zwischen Februar und April oder im Frühsommer.
Gut geschützt Überwintern
Frostempfindliche mediterrane Pflanzen sollten geschützt überwintern. Je nach Pflanzenart eignen sich beispielsweise ein heller Wintergarten, ein Gewächshaus oder ein anderes geeignetes, frostfreies Winterquartier.
Eine Kultivierung im Topf oder Kübel ist besonders praktisch, da sich die Pflanzen leichter in ein geeignetes Winterquartier bringen lassen. Stelle frostempfindliche Pflanzen erst dauerhaft ins Freie, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Häufig ist dies nach den Eisheiligen Mitte Mai der Fall. Beachte dabei die regionale Wettervorhersage.
Am besten gewöhnst Du die Pflanzen langsam wieder an die Außentemperaturen.Stelle die Pflanzen zunächst für einige Stunden an einen geschützten, halbschattigen Platz. Gewöhne sie anschließend schrittweise an längere Aufenthalte im Freien und an direkte Sonneneinstrahlung. Stehen die Pflanzen in zu großen Pflanzgefäßen, um sie täglich raus- und reinzutragen? Dann stell sie lieber erst nach den Eisheiligen raus.
Krankheiten und Schädlinge
- Geschwächte oder schlecht versorgte Pflanzen können anfälliger für Schädlinge sein. Kontrolliere mediterrane Pflanzen deshalb regelmäßig auf Schädlinge, wie Schildläuse oder Dickmaulrüssler.
- In den Wintermonaten stehen mediterrane Pflanzen oft zu dunkel und zu warm, denn sie benötigen auch in der kalten Jahreszeit genügend Licht und bevorzugen kühlere Temperaturen. Stelle die Pflanzen daher nicht an die Heizung, in den dunklen Keller oder die Garage.
- Witterung und Standortbedingungen können das Auftreten bestimmter Schädlinge und Pflanzenkrankheiten beeinflussen. Kontrolliere Deine Pflanzen deshalb regelmäßig.
- Dauerhafte Staunässe kann Wurzelschäden und Wurzelfäule begünstigen. Sorge deshalb für einen guten Wasserabfluss. Bei anhaltender Staunässe oder bereits geschädigten Wurzeln kann ein Umtopfen in geeignetes Substrat sinnvoll sein.
Unser Tipp: Kontrolliere Deine Pflanzen regelmäßig. Bei geringem Befall können Blattläuse zunächst vorsichtig mit einem Wasserstrahl entfernt werden. Bei stärkerem Befall können geeignete, für den Haus- und Kleingarten zugelassene Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Beachte dabei immer die Anwendungshinweise des Herstellers.
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FAQ - Häufig gestellte Fragen
Zu den beliebtesten mediterranen Pflanzen gehören Oleander, Olivenbaum, Zitruspflanzen, Bougainvillea, Dipladenia, Lavendel, Rosmarin und verschiedene Palmenarten. Welche Pflanze am besten geeignet ist, hängt vor allem vom Standort und den Möglichkeiten zur Überwinterung ab.
Die meisten mediterranen Pflanzen bevorzugen einen sonnigen, warmen und möglichst geschützten Standort. Balkon, Terrasse oder ein Platz vor einer sonnigen Hauswand eignen sich deshalb besonders gut. Die genauen Standortansprüche können sich je nach Pflanzenart unterscheiden.
Mediterrane Pflanzen sollten kräftig gegossen werden, anschließend darf die obere Erdschicht etwas antrocknen. Staunässe sollte vermieden werden, da dauerhaft nasse Wurzeln Wurzelfäule begünstigen können. Pflanzen im Kübel benötigen an heißen Sommertagen meist häufiger Wasser als ausgepflanzte Exemplare.
Mediterrane Pflanzen bevorzugen in der Regel eine lockere und gut durchlässige Erde. Mineralische Bestandteile wie Sand, Kies oder Blähton können die Drainage verbessern und dabei helfen, Staunässe im Pflanzgefäß zu vermeiden.
Nicht alle mediterranen Pflanzen sind in Deutschland winterhart. Viele Arten benötigen einen hellen, kühlen und frostfreien Platz zum Überwintern. Andere Arten und Sorten können unter geeigneten Bedingungen auch draußen überwintern. Entscheidend sind Pflanzenart, Sorte, Standort und regionale Temperaturen.