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Wissenswertes zum Zickzackstrauch

  • Ursprünglich aus Neuseeland
  • Botanischer Name: Corokia cotoneaster
  • Auffällige, zickzackförmig verzweigte Triebe
  • Kleine, grüne Blätter mit silbriger Unterseite
  • Immergrüner, langsam wachsender Strauch
  • Kleine, gelbliche Blüten im Frühjahr
  • Orangefarbene bis rötliche Früchte nach der Blüte möglich
  • Ideal für Kübel und herbstliche Pflanzarrangements

Ist der Zickzackstrauch winterhart?

Der Zickzackstrauch ist nicht zuverlässig winterhart und sollte vor Frost geschützt werden. Besonders im Kübel können niedrige Temperaturen die Wurzeln schädigen. Während der Wintermonate bevorzugt die Pflanze einen hellen, kühlen und frostfreien Standort bei etwa 5 bis 10 °C. In dieser Zeit benötigt sie nur wenig Wasser und keinen zusätzlichen Dünger. Sobald im Frühjahr keine Fröste mehr zu erwarten sind, kann der Zickzackstrauch wieder ins Freie gestellt werden.

Der Zickzackstrauch eignet sich nicht nur als dekorative Kübelpflanze für Balkon und Terrasse, sondern kann auch als Zimmerpflanze gehalten werden. Besonders wichtig ist dabei ein heller, möglichst kühler Standort mit ausreichend Tageslicht. Ein unbeheizter Wintergarten oder ein helles Treppenhaus sind ideal. Warme, trockene Heizungsluft sollte vermieden werden, da sie zu Blattverlust führen kann. Mit seiner außergewöhnlichen Wuchsform setzt der Zickzackstrauch auch in Innenräumen besondere Akzente.

Die wichtigsten Informationen

zum Zickzackstrauch

Der Zickzackstrauch bevorzugt einen hellen, sonnigen bis halbschattigen und geschützten Standort.

Im Winter steht er am besten hell und frostfrei bei etwa 5 bis 10 °C.

Mäßig gießen und die obere Erdschicht zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen. Staunässe vermeiden.

Lockere, gut durchlässige Kübelpflanzenerde mit ausreichendem Wasserabzug verwenden.

Von April bis September gelegentlich schwach dosierten Kübelpflanzendünger verwenden.

Im Frühjahr erscheinen kleine, sternförmige, gelbliche Blüten.

Kleine, grüne Blätter mit silbrig behaarter Unterseite.

Im Kübel meist etwa 50 bis 150 Zentimeter.

Zur Giftigkeit des Zickzackstrauchs (Corokia cotoneaster) liegen nur wenige gesicherte Informationen vor. Die Pflanze gilt nicht als typische Giftpflanze, dennoch sollten Blätter, Zweige und Früchte nicht verzehrt werden. Besonders in Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist Vorsicht geboten. Stelle den Zickzackstrauch möglichst außerhalb ihrer Reichweite auf.

Aussehen und Besonderheiten des Zickzackstrauchs

Der Zickzackstrauch fällt besonders durch seine ungewöhnliche Wuchsform auf. Seine dünnen, dunklen Zweige wachsen in unterschiedlichen Winkeln und bilden ein dicht verzweigtes Geflecht. Die kleinen, ovalen Blätter sind auf der Oberseite grün und auf der Unterseite silbrig behaart. Im Frühjahr erscheinen kleine, gelbliche Blüten, aus denen sich später orangefarbene bis rötliche Früchte entwickeln können. Durch seine besondere Form bleibt der immergrüne Strauch das ganze Jahr über dekorativ.

Herkunft des Zickzackstrauchs

Der Zickzackstrauch stammt ursprünglich aus Neuseeland und gehört zur Familie der Argophyllaceae. In seiner Heimat wächst er vor allem an felsigen Hängen, in offenen Buschlandschaften und an Waldrändern. Dort ist er an unterschiedliche Witterungsbedingungen angepasst und kann unter günstigen Bedingungen mehrere Meter hoch werden. In unseren Breiten wird der Zickzackstrauch überwiegend als dekorative Kübelpflanze kultiviert. Besonders im Herbst ist er aufgrund seiner ungewöhnlichen Wuchsform eine beliebte Ergänzung für saisonale Pflanzarrangements.

Zickzackstrauch überwintern

Da der Zickzackstrauch nicht zuverlässig winterhart ist, sollte er vor länger anhaltendem Frost geschützt werden. Besonders Pflanzen im Kübel reagieren empfindlich auf niedrige Temperaturen, da der Wurzelballen schneller durchfrieren kann.

Ein heller, kühler und frostfreier Standort ist für die Überwinterung ideal. Geeignet sind beispielsweise ein unbeheizter Wintergarten oder ein helles Treppenhaus. Die Temperaturen sollten möglichst zwischen 5 und 10 °C liegen.

Während der Wintermonate benötigt der Zickzackstrauch nur wenig Wasser. Gieße so viel, dass der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet. Auf zusätzliche Düngergaben kannst Du verzichten.

Sobald im Frühjahr keine Fröste mehr zu erwarten sind, darf die Pflanze wieder nach draußen. Gewöhne sie langsam an die direkte Sonneneinstrahlung, um Schäden an den Blättern zu vermeiden.

Zickzackstrauch vermehren

Der Zickzackstrauch lässt sich durch Stecklinge vermehren. Dafür eignet sich besonders das späte Frühjahr oder der Sommer. Schneide einen gesunden, leicht verholzten Trieb ab und entferne die unteren Blätter.

Setze den Steckling anschließend in ein lockeres, leicht feuchtes Anzuchtsubstrat und stelle ihn an einen hellen, warmen Standort ohne direkte Mittagssonne. Achte darauf, dass die Erde gleichmäßig leicht feucht bleibt.

Bis sich ausreichend Wurzeln entwickelt haben, können mehrere Wochen vergehen. Sobald der Steckling gut durchwurzelt ist, kannst Du ihn in einen eigenen Pflanztopf umsetzen.