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Vorteile eines Hochbeets

  • rückenschonendes Arbeiten durch die erhöhte Position
  • auch auf befestigten Flächen wie Balkon oder Terrasse nutzbar
  • in verschiedenen Größen, Formen und Materialien erhältlich
  • je nach Modell flexibel aufstellbar
  • mit einem passenden Frühbeetaufsatz kann die Anzucht vieler Pflanzen unterstützt werden
  • das Substrat lässt sich an die Bedürfnisse verschiedener Pflanzen anpassen
  • die Verrottung der organischen Materialien kann in den ersten Jahren Wärme freisetzen und das Pflanzenwachstum unterstützen
  • je nach Kultur und Witterung kann sich die Erntezeit verlängern
  • bei guter Pflege sind hohe Erträge möglich
  • ein Wühlmausschutz kann das Eindringen von Wühlmäusen und anderen Bodentieren erschweren
  • Hochbeete können den Garten oder die Terrasse auch optisch aufwerten

Große Auswahl an Hochbeeten

Hochbeete gibt es in unterschiedlichen Größen, Formen und Materialien.

Leichte Modelle aus Kunststoff eignen sich beispielsweise gut für Balkon oder Terrasse. Hochbeete aus Holz werden häufig im Garten eingesetzt und fügen sich mit ihrer natürlichen Optik harmonisch in das Gesamtbild ein.

Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, können mehrere Hochbeete angelegt werden. So lassen sich verschiedene Pflanzenarten oder Fruchtfolgen einfacher organisieren.

passender Standort für´s Hochbeet

Viele Gemüse-, Kräuter- und Blühpflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort. Achte deshalb darauf, dass Dein Hochbeet möglichst viele Sonnenstunden am Tag erhält.

Eine Ausrichtung der Längsseite in Nord-Süd-Richtung kann dazu beitragen, dass die Pflanzen gleichmäßiger von der Sonne profitieren.

Wühlmausgitter für Hochbeet

Bevor das Hochbeet befüllt wird, empfiehlt es sich, auf dem Boden ein engmaschiges, verzinktes Drahtgitter auszulegen. Dieses kann das Eindringen von Wühlmäusen und anderen Bodentieren erschweren.

Eine Maschenweite von etwa ein bis zwei Zentimetern hat sich hierfür bewährt. Das Drahtgitter sollte an den Seiten etwa 15 Zentimeter hochgezogen und sicher am Hochbeet befestigt werden.

Unser Experten-Tipp

Der untere Bereich eines Hochbeets steht dauerhaft in Kontakt mit dem Boden und kann – je nach Material – im Laufe der Zeit stärker beansprucht werden. Deshalb sollte der Wühlmausschutz so angebracht werden, dass auch dieser Bereich möglichst gut geschützt bleibt.

Hochbeete richtig befüllen

Die richtige Befüllung schafft gute Voraussetzungen für das Wachstum vieler Pflanzen. Für neu angelegte Hochbeete hat sich ein dreischichtiger Aufbau bewährt.

Das drei Schicht System

Hochbeete hat sich ein dreischichtiger Aufbau bewährt.

Das Drei-Schicht-System

1. Schicht (unten): grobes Material

  • Strauchschnitt
  • Häckselgut
  • Äste
  • Laub

(ca. 40 %)

2. Schicht (Mitte): strukturreiches Material

  • reifer oder halb verrotteter Kompost

(ca. 20–40 %)

3. Schicht (oben): Pflanzschicht

  • hochwertige Pflanz- oder Hochbeeterde

(ca. 20–30 %)

Da sich die organischen Materialien mit der Zeit zersetzen, kann die Füllung im ersten Jahr etwas absacken. Vor Beginn der nächsten Gartensaison sollte das Hochbeet deshalb bei Bedarf mit Erde aufgefüllt werden

Hochbeete Bepflanzen

Je nach Standort und Jahreszeit eignen sich zahlreiche Gemüse-, Kräuter-, Salat- und Blumenarten für das Hochbeet. Welche Pflanzen Du auswählst, richtet sich ganz nach Deinen persönlichen Vorlieben und den jeweiligen Standortbedingungen.

Achte beim Pflanzen auf ausreichende Pflanzabstände, damit sich die einzelnen Kulturen gut entwickeln können.

Unser Experten-Tipp

Auf den Saatgutpackungen findest Du wichtige Informationen zu Aussaat, Standort, Pflanzabstand und Pflege. Achte beim Kauf auf frisches Saatgut und beachte die Hinweise des jeweiligen Herstellers.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Die meisten Gemüse-, Kräuter- und Blühpflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort. Ideal ist ein Platz mit mehreren Stunden Sonnenlicht pro Tag. Je nach Pflanzenart können aber auch halbschattige Standorte geeignet sein.

Für viele Hochbeete hat sich ein mehrschichtiger Aufbau bewährt. Grobes Material wie Äste oder Strauchschnitt bildet die unterste Schicht, darauf folgt Kompost. Den Abschluss bildet eine Schicht Pflanz- oder Hochbeeterde, in die später gesät oder gepflanzt wird.

Die Füllung eines Hochbeets kann mit der Zeit absacken, da sich organische Materialien zersetzen. Deshalb empfiehlt es sich, das Hochbeet regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf mit frischer Erde oder Kompost aufzufüllen.

In einem Hochbeet lassen sich viele Gemüse-, Kräuter-, Salat- und Blumenarten anbauen. Welche Pflanzen geeignet sind, hängt unter anderem von der Jahreszeit, dem Standort und den jeweiligen Standortansprüchen der Pflanzen ab.