Über 130 Standorte in Deutschland
Qualität seit über 50 Jahren
Blumenversand mit Wunschlieferdatum
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Streng kontrolliert

Die Produkte mit dem Siegel der deutschen Gärtnerware unterliegen strengen Qualitätsrichtlinien, welche sämtliche Produktions- und Vermarktungsprozesse betreffen und regelmäßig vom Lizenzgeber kontrolliert werden. Diese Maßnahmen garantieren:

  • frische und qualitativ hochwertige Waren
  • große Sortimentsvielfalt
  • optimale Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der Erzeugerbetriebe

Regionaler Anbau

Durch den regionalen Anbau von Schnittblumen und Pflanzen ermöglichen die Betriebe der deutschen Gärtnerware die Waren auf möglichst kurzen Wegen zu transportieren und somit unnötige Transportwege zu vermeiden.

Die Blumen gelangen somit schnellstmöglich in unsere Filialen und ohne Umweg zu Dir nach Hause.

Die Gärtnereien und Erzeugerbetriebe der deutschen Gärtnerware befinden sich in der nordrhein-westfälischen Region des Niederrheins.

Wir vor Ort

Du fragst Dich woher genau Deine Schnittblumen kommen und wie der lange Weg vom Samenkorn bis zum Blumenstrauß ist? Wir haben für Dich unsere Lieferanten besucht und hinter die Kulissen geblickt.

„Wir beziehen Schnittblumen von regionalen Erzeugern, die sich strenge Qualitätsrichtlinien auferlegt haben.“ sagt Dirk Möller, Schnittblumeneinkäufer bei Blumen Risse.

Im Sommer 2022 haben wir drei unserer Lieferanten der deutschen Gärtnerware besucht, um uns selbst von den strengen Richtlinien dieses besonderen Siegels zu überzeugen.

Was sofort bei allen Betrieben auffällt ist, dass ein Großteil der Tätigkeiten auch heute noch Handarbeit ist.

Alle besuchten Betriebe setzen auf Nützlinge und pflanzliche Stärkungsmittel und das bereits in seit mehreren Generationen.

Wir waren für Dich vor Ort

„Waater Rosenhof“

Deutsche Gärtnerware - wir waren im Betrieb von Frederik und Stephanie Gössing

Frederik und Stephanie Gössing geben uns einen Einblick in ihren Familienbetrieb „Waater Rosenhof“ in Jüchen. Sie produzieren im Freilandanbau viele verschiedene Schnittblumen.

Von Mitte Februar bis in den Spätherbst herrscht bei den Gössings Hochbetrieb. Obwohl es auch in diesem Betrieb moderne Geräte gibt, bleibt vieles dennoch Handarbeit - bei Wind und Wetter, von morgens bis abends.

Die Pflanzen, welche wir auf den weitläufigen Feldern in unterschiedlichen Wachstumsstadien bewundern konnten, beginnen ihre Reise in langen Folientunneln. Dort werden die einjährigen und mehrjährigen Pflanzen in Handarbeit ausgesät, manchmal werden sogar Samenkörner einzeln in die Erde gesteckt. Besonders zarte Pflänzchen werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern händisch pikiert. Als wir unseren Blick über die Palettenreihen mit kleinen grünen Sprösslingen schweifen ließen, konnten wir nur ahnen wie viel Arbeit dies bedeutet.

Stolz führte uns Herr Gössing die Beregnungsanlage im Folientunnel vor und erklärte genau worauf bei der Jungpflanzenaufzucht zu achten ist, was alles schiefgehen kann und dass auch mal Wetterpech hinzukommt. Wir geben zu, mit so viel Handarbeit hatten wir in diesem modernen Betrieb nicht gerechnet. Nachdem wir jedoch die ganzen zarten Keimlinge in der Aufzucht sahen, konnten wir uns allerdings dort auch keine schweren Maschinen vorstellen.

Nach ein paar Wochen werden die kleinen Sprösslinge umgetopft und draußen abgehärtet. Sobald die richtige Größe erreicht ist, kommen die Pflanzen dann ins Freiland. Dies erfolgt zum Teil maschinell, empfindliche Pflanzen müssen jedoch händisch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im freien eingepflanzt werden. Damit die Pflanzen nicht von Wind, Hagel oder Starkregen abknicken, werden sie durch ein Vlies oder Drahtgitter geschützt.
Gegen Unkraut befindet sich unter den Pflanzen eine Biomulchfolie, welche nach der finalen Ernte untergeharkt wird und sich im Boden zersetzt.
Bewässert werden die Pflanzen mit Brunnenwasser, mit Hilfe einer Tröpfchen-Beregnungsanlage. Durch diese ressourcenschonende Methode wird Wasser eingespart, da kaum etwas verdunstet.

Um die Pflanzen zu stärken und gegen Krankheiten widerstandsfähiger zu machen, setzen Frederik und Stephanie Gössing pflanzliche Kräftigungsmittel ein.

Beeindruckt in langen Reihen voller blühender Kamille stehend, entdeckten wir zwischen den Pflanzen etwas Unkraut. Wir fragten die Gössings, ob dies nicht vernichtet wird? „„Wir können natürlich keine Unkrautvernichter in die Reihen sprühen, dann würden wir ja unsere Pflanzen ebenfalls abtöten.“ sagt Stephanie Gössing. Wir ahnten es bereits, auch hier wird auf Handarbeit zurückgegriffen.

Sobald die blühenden Pflanzen reif für die Ernte sind, werden alle Stiele und Pflanzenteile für die Weiterverarbeitung von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gepflückt. Dies geschieht nicht maschinell, da die Pflanzen zu empfindlich sind und natürlich keine unfertigen Stiele geerntet werden sollen.

Die meisten der geschnittenen Stiele werden von einer Maschine zuerst nach Länge sortiert, entblättert und dann zu Bündchen gefasst, welche schnell ins Kühlhaus transportiert werden. So kann täglich eine große Menge der verschiedenen Sorten verarbeitet und auf den Markt gebracht werden. Doch auch hier helfen Maschinen nur bedingt, wodurch bei Panicum oder Minze wiedermal Handarbeit gefragt ist.

Am Ende unseres Besuches zogen wir das Fazit, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Waater Rosenhof“ sowie das Besitzerehepaar Gössing ihre Pflanzen mit viel Herzblut großziehen. Die Anzucht der verschiedenen Schnittblumen und Pflanzen erfolgt stets im Einklang mit der Natur.

Gärtnerei Klaus Burchartz

Deutsche Gärtnerware - wir waren im Betrieb von Klaus Burchartz

Im Sommer 2022 besuchten wir Klaus Burchartz in seiner Gärtnerei, mit direktem Blick auf die Düssel­dorfer Skyline, in welcher einjährige und mehrjährige Freilandstauden sowie Beetpflanzen angebaut werden. Besonders die Monate Februar Bis November bedeuten für Klaus Burchartz und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr viel Arbeit.

Wir schauten uns in der Gärtnerei die Sonnenblumen genauer an.
Ab Ende März werden die Sonnenblumen direkt ins Feld gesät und mit einem Vlies vor Witterungseinflüssen geschützt. Die Sonnenblumen werden bis Anfang Oktober geerntet und in den Handel gebracht. Damit es durchgehend frische Sonnenblumen und somit Nachschub für Dich gibt, wird alle ein bis zwei Wochen ein neuer Satz auf die Felder gesät. Sind die Sonnenblumen erntereif, werden alle Stiele geschnitten, entblättert und noch auf dem Feld gebündelt. Dies geschieht komplett in Handarbeit, da die Sonnenblume für den Einsatz von Maschinen zu empfindlich ist und nie alle Blüten eines Feldes gleichzeitig erntereif sind. So ist für jeden Stiel der geschulte Blick der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine Menge Handarbeit nötig und dass bei jedem Wetter.

Auf dem Weg zu den Sonnenblumenfeldern kamen wir auch an einigen Gemüsebauern vorbei. „Mit dem Gemüsebauern da tausche ich manchmal die Flächen für ein Jahr“ berichtet Burchartz. „Wenn ich immer nur Sonnenblumen am gleichen Standort anbaue, werden die Pflanzen irgendwann krank. Durch einen Fruchtwechsel profitieren alle Parteien und der Boden und die Pflanzen werden gesund gehalten.“

Zum Schluss durften wir noch einen Blick in die Gewächshäuser werfen, in welchen wir die blühenden Petunien und den kleinen „Stacheldraht“, welcher schon für den Herbst gepflanzt wurde, bewunderten.

Zum Abschluss unseres Besuchs zeigte uns Klaus Burchartz noch das große Auffangbecken, in welchem das Regenwasser gesammelt und anschließend für die Bewässerungen der Pflanzen genutzt wird. So wird auch hier nichts verschwendet, denn Wasser ist eine wertvolle Ressource, weiß Burchartz.

Der Besuch im Betrieb von Klaus Burchartz ließ uns Schnittblumen und vor allem die Sonnenblume aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Die vielen fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Feld und die Liebe zur Pflanze haben uns überzeugt – Dich hoffentlich auch.