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Monstera

Die Monstera gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Mit den richtigen Pflegebedingungen wächst sie zuverlässig, bildet große Blätter und bleibt über viele Jahre haltbar.

Pflege auf einen Blick

Die Monstera, auch bekannt als Fensterblatt, ist eine beliebte Zimmerpflanze mit großen, dekorativen Blättern. Mit zunehmendem Alter bilden sich die typischen Schlitze, die der Pflanze ihr charakteristisches Aussehen verleihen. Damit sie gesund wächst und lange schön bleibt, sind einige grundlegende Pflegepunkte zu beachten.

Beim Gießen gilt: gleichmäßig, aber nicht zu häufig. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Staunässe verträgt die Monstera schlecht und reagiert darauf oft mit gelben Blättern oder Wurzelfäule. Am besten wird gegossen, wenn die oberen Zentimeter der Erde trocken sind. Überschüssiges Wasser im Übertopf sollte entfernt werden.

Die Monstera bevorzugt einen hellen bis halbschattigen Standort. Direkte Mittagssonne sollte vermieden werden, da sie zu Blattverbrennungen führen kann. Ein Platz mit viel indirektem Licht fördert ein kräftiges Wachstum und gut entwickelte Blätter.

Die Monstera mag eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit, kommt jedoch auch mit normaler Raumluft gut zurecht. In trockenen Räumen kann gelegentliches Besprühen sinnvoll sein. Auch Standorte mit natürlicher höherer Luftfeuchte, wie zum Beispiel Badezimmer mit Tageslicht, eignen sich gut.

Während der Wachstumsphase von Frühjahr bis Spätsommer empfiehlt sich eine regelmäßige Düngung im Abstand von zwei bis vier Wochen. In den Wintermonaten sollte die Düngergabe deutlich reduziert oder ganz ausgesetzt werden.

Ein Umtopfen ist notwendig, wenn der Topf vollständig durchwurzelt ist oder das Substrat seine Struktur verliert. Der neue Topf sollte nur geringfügig größer gewählt werden, um Staunässe zu vermeiden. Idealer Zeitpunkt ist das Frühjahr.

Tipps

zur Pflege

Wuchs und Rankhilfe

Als Kletterpflanze kann die Monstera eine beachtliche Größe erreichen. Mit einer Rankhilfe oder einem Moosstab wächst sie stabiler und bildet häufig größere, kräftigere Blätter. Gleichzeitig lässt sich der Wuchs besser lenken. Luftwurzeln gehören zur Monstera und sollten nicht zwangsläufig entfernt werden. Sie können vorsichtig in die Erde geleitet oder an einem Moosstab fixiert werden. Das unterstützt die Stabilität und verbessert die Nährstoffaufnahme.

Hinweise für Tierliebhaber

Die Monstera ist giftig für Katzen und Hunde. Die Pflanze sollte daher außerhalb der Reichweite von Haustieren platziert werden, um das Anknabbern der Blätter zu vermeiden.


Typische Probleme bei der Monstera

und ihre Ursachen

Gelbe Blätter 

Gelbe Blätter sind eines der häufigsten Warnsignale. In den meisten Fällen liegt die Ursache in zu häufigem Gießen oder Staunässe.

Tipps

  • Gießintervalle verlängern
  • überschüssiges Wasser immer entfernen
  • bei Bedarf in lockeres Substrat umtopfen

Braune Blattspitzen oder Blattränder 

Braune Spitzen entstehen häufig durch eine zu trockene Raumluft oder ein unausgeglichenes Gießverhalten.

Tipps

  • gleichmäßig gießen, nicht vollständig austrocknen lassen
  • Blätter bei Bedarf gelegentlich abwischen oder leicht besprühen

Hängende oder schlaffe Blätter

Wirken die Blätter kraftlos oder verlieren ihre Spannung, reagiert die Monstera häufig auf unzureichende Wasserversorgung oder veränderte Standortbedingungen.

Tipps

  • Pflanze vor Zugluft und Kälteeinfluss schützen
  • einen konstanten, ruhigen Standort wählen