Über 130 Standorte in Deutschland
Qualität seit über 50 Jahren
Blumenversand mit Wunschlieferdatum
Zum Hauptinhalt

Zu Besuch im Qualitäts­garten von Nebelung

Wir waren in Füchtorf und durften hinter die Kulissen blicken.

Zu Besuch im Qualitätsgarten in Füchtorf – 

Wo Qualität sichtbar wird

Wie viel Arbeit, Erfahrung und Geduld in hochwertigem Saatgut stecken, wurde bei einem Besuch im Versuchs- & Qualitätsgarten der Bruno Nebelung GmbH in Füchtorf eindrucksvoll deutlich. Auf rund 8.000 Quadratmetern werden hier jedes Jahr Gemüse-, Kräuter- und Blumensorten unter realen Bedingungen angebaut, beobachtet und miteinander verglichen. Ein Ort, an dem Qualität nicht versprochen, sondern Tag für Tag geprüft wird.

Schon beim Rundgang wurde klar: Hinter jeder Sorte steckt weit mehr als nur eine gute Idee. Bevor sie ihren Weg in den Handel findet, muss sie sich über Jahre hinweg beweisen.

Fünf Jahre bis zur Entscheidung

Besonders beeindruckend war der Blick auf die zahlreichen Vergleichsanbauten. Neue Sorten wachsen hier Seite an Seite mit bewährten Klassikern. Erst wenn sie über mehrere Jahre hinweg bei Ertrag, Pflanzengesundheit, Geschmack oder Blühverhalten überzeugen, werden sie in das Sortiment aufgenommen. Bis zu fünf Jahre kann dieser Prozess dauern.

Diese sorgfältige Vorgehensweise macht deutlich, warum Qualität im Garten Zeit braucht.

Erfahrung, die man spürt

Durch den Qualitätsgarten führte unter anderem Hanna Strotmeier. Die gelernte Zierpflanzengärtnerin ist seit über 42 Jahren bei Nebelung tätig und kennt unzählige Sorten bis ins kleinste Detail. Ihre Leidenschaft für Pflanzen und ihr enormes Fachwissen waren während des gesamten Besuchs spürbar.

Besonders spannend war zu erfahren, wie wichtig die Qualitätskontrolle bei Saatgut ist. Da viele Sorten weltweit vermehrt und gehandelt werden, werden sie kontinuierlich auf ihre Eigenschaften und ihre Eignung für unterschiedliche Anbaubedingungen geprüft.

Der Klimawandel ist längst angekommen

Ein Thema zog sich wie ein roter Faden durch den Rundgang: Der Klimawandel verändert auch den Gartenbau. Manche Sorten, die sich über viele Jahre bewährt haben, kommen mit den heutigen Bedingungen nicht mehr so gut zurecht. Andere entwickeln sich plötzlich deutlich besser als früher.

Besonders bei Blumenzwiebeln seien die Veränderungen inzwischen deutlich sichtbar. Blühzeiten von Narzissen oder Allium verschieben sich zunehmend und müssen deshalb genau beobachtet werden. Auch Kulturanleitungen werden regelmäßig angepasst, damit Hobbygärtner weiterhin optimale Ergebnisse erzielen können.

Wertvolle Tipps direkt aus der Praxis

Zwischen den Versuchsflächen gab es immer wieder praktische Tipps, die sich leicht im eigenen Garten umsetzen lassen. So wurde erklärt, warum bei Paprikapflanzen die ersten Blüten entfernt werden sollten, damit die Pflanze zunächst kräftig wachsen kann. Ebenso interessant war der Hinweis, dass besonders aromatische Tomatensorten häufig etwas weniger krankheitsresistent sind als moderne Hochleistungssorten – ein spannender Zielkonflikt in der Pflanzenzüchtung.

Auch der naturnahe Anbau hinterließ Eindruck. Pflanzenschutzmittel kommen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz, stattdessen spielen sorgfältige Handarbeit und der Einsatz von Nützlingen eine wichtige Rolle.

Qualität, die überzeugt

Der Besuch im Qualitätsgarten hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Leidenschaft, Fachwissen und Geduld hinter jeder einzelnen Sorte stehen. Wer die Versuchsflächen gesehen und die Menschen dahinter kennengelernt hat, versteht schnell, warum hochwertige Pflanzen und Saatgut nicht zufällig entstehen.

Für das Team von Blumen Risse war der Blick hinter die Kulissen eine spannende Erfahrung – und eine Bestätigung dafür, wie wichtig sorgfältige Qualitätsarbeit ist, damit Gartenfreundinnen und Gartenfreunde Jahr für Jahr Freude an ihren Pflanzen haben.

Hier mehr Infos zum Qualitätsgarten