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Besuch beim Grünpflanzen-Lieferanten

Wir möchten sehen, woher unsere tollen Grünpflanzen eigentlich kommen. Auf zu unserem Gärtner nach Düren!

Besuch beim Grünpflanzen Lieferanten

Wir möchten sehen, woher unsere tollen Grünpflanzen eigentlich Herkommen.
 

Auf zu unserem Gärtner nach Düren!

Wir sind heute zu Besuch bei Karl-Heinz und Stefan Senden in ihrer Gärtnerei in Düren. Dort produzieren die beiden Brüder auf ca. 10.000 qm Fläche ein breites Sortiment an Grünpflanzen. Seit 55 Jahren hat der Familienbetrieb bereits Bestand.

Als wir die Gärtnerei betreten, kommt Dschungelfeeling bei uns auf. Exotische Grünpflanzen aus Südamerika, Sri Lanka, Holland und China werden hier in den unterschiedlichsten Größen gepflegt. 2/3 ihrer Kulturzeit verbringen die Pflanzen hier und wachsen und gedeihen. Nur dann dürfen Sie sich als "Deutsche Gärtnerware" betiteln.

Wir werden durch das riesige Gewächshaus geführt. Wir kommen an vielen bereits gepackten Karren vorbei, denn bald beginnt die Hochsaison für die Grünpflanzen und die Gartencenter erwarten die Lieferungen. "In der Hochsaison befinden sich ca. 250-300.000 Töpfe in unserer Gärtnerei" erklärt Stefan Senden, während er uns herumführt. "Wir probieren immer wieder neue Sorten aus, um den Kunden Abwechslung bieten zu können". Ca. 50-60 verschiedene Artikel sorgen garantiert für Abwechslung...

Die Stecklinge der Pflanzen kommen aus unterschiedlichen Ländern in der Gärtnerei an und werden schließlich per Hand und auch mit einer Maschine getopft. Die einzelnen Pflanzensorten gibt es je nach Alter in verschiedenen Topfgrößen. Die Gärtnerei produziert alles vom 13 cm bis zum 32 cm Topf. Am längsten verweilen Strelitzien in der Gärtnerei, sie benötigen 2 Jahre, bis sie ihre Endgröße erreicht haben.

Damit sich die Pflanzen gut entwickeln und gedeihen, benötigen sie viel Wasser. Über das Jahr werden sie mit Bewässerungsmatten von unten und mit Nebelsprühanlagen bewässert. "Im Sommer genügt dies aber nicht und so bewässern wir zusätzlich die Pflanzen per Hand." Die exotischen Pflanzen benötigen zum Wachsen wärmere Temperaturen und die Gewächshäuser müssen bei kalter Witterung beheizt werden. Dies geschieht CO2-neutral über eine nachhaltige Holzheizung, für welche die beiden Brüder Holz von Straßenschnitt verwenden. Auch bei der Auswahl der Pflanzenerde achten die Sendens auf Umweltschonung. Mittlerweile verwenden sie zu 50 % torffreie Erde und werden eventuell bald ganz torffrei sein.

Außerdem setzen sie auf biologischen Pflanzenschutz und verwenden zur 100% biologischen Schädlingsbekämpfung 2 verschiedene Nützlinge.

Während wir durch die Pflanzenreihen gehen bewundern wir die vielen verschiedenen Sorten. Hier und da zeigt uns Stefan Senden stolz seine Pflanzenraritäten. Besonders gut gefällt uns ein Philodendron am Moosstab. Der Gärtner erklärt uns, dass Pflanzen am Moosstab hochzubinden aufwendig sei, weil dies alles in Handarbeit geschehe. Dafür ist das Ergebnis aber umso schöner. Ebenfalls werden alle Pflanzen in der Gärtnerei per Hand gepflegt, ausgeputzt und umgetopft. "Nur so können wir die beste Qualität liefern. Wir experimentieren auch gerne mit neuen Sorten und freuen uns immer wieder über die Ergebnisse."

Stimmt, größere Maschinen sehen wir in der Gärtnerei nicht. Nur durch das handwerkliche Können der Brüder und deren Mitarbeiter wachesn die Pflanzen grün und üppig. Jede der Pflanzen ist, bevor sie im Wohnzimmer der Kunden steht, mehrfach durch die Hände der Gärtner gegangen. Das hat uns sehr beeindruckt und nun ist uns bewusst, wie viel Arbeit und Mühe in einer kleinen grünen Pflanze steckt. Wir verabschieden uns und haben schon wieder viele neue Ideen, welche neuen Pflanzen demnächst bei uns zu Hause einziehen sollen.