Im Rosengarten

Ein zarter Duft liegt über dem Rosengarten! Ein Summen liegt in der Luft, während die Sonne die nächtliche Luft erwärmt. Die wunderschönen rosafarbenen Rosenblüten strahlen Ihnen entgegen und lassen Sie sogleich ein paar Blüten für die Vase abschneiden. Ja, so schön ist der Sommer!

Der Rosengarten

Die verschiedenen Rosenarten

Rosen gibt es in vielen verschiedenen Sorten. Sie überzeugen Pflanzenliebhaber immer wieder mit Ihrer Robustheit und den auffällig schönen und gut duftenden Blüten. Ob bodennah, kletternd, oder am Stamm. Hier findet jeder für seinen Standort die passende Rose. Auch farblich sind hier fast keine Grenzen gesetzt: Von zart Rose, über kräftiges Pink, Weiß, Orange und Rotvarianten gibt die Rosenblüte alles her und lässt sich im Garten mit anderen Pflanzen gut kombinieren.

Die Rosenarten im Überblick:

Beet- und Edelrosen
Blühen vom Frühsommer bis in den Herbst hinein, duftende Blüten, auch geeignet für die Balkonbepflanzung
Strauchrosen
Ideal als Hecken- oder Hintergrundbepflanzung, auch als kleinwachsende Kletterrose zu verwenden
Zwergrosen/Patiorosen
kompakter Wuchs, üppige Blütenpracht, ideal für Kübel, Töpfe oder niedrige Hecken
Kletter-/Ramblerrosen
geeignet zum Bepflanzen von Lauben, Pergolen oder Hauswänden, enorme Wuchskraft
Bodendeckerrosen
ideal zur Flächenbepflanzung – verwandeln Sie Ihren Garten in ein wunderbares Blütenmeer
Stammrosen
auch für die Kübelbepflanzung geeignet, wunderschön auf Balkonen und Terrassen

Rosenbegleiter
Stauden mit blauer Blütenfarbe gelten als Klassiker neben farbigen Rosenblüten: z. B. Lavendel, Glockenblumen, Steppensalbei, Katzenminze, Eisenhut, Clematis

Rose „Parfum de Nature“

z.B. Rose „Parfum de Nature“ neues Sortiment von stark duftenden Edelrosen, in versch. Farben

Englische Duftrosen (von David Austin)

z.B. Englische Duftrosen (von David Austin), große, doppelt gefüllte Blüten mit intensivem Duft, in versch. Sorten

 

Das richtige Pflanzen

Finden Sie für Ihre Rose den richtigen Standort, wird Sie es Ihnen mit gutem Wachstum danken. Hier finden Sie Tipps zum richtigen Pflanzzeitpunkt bis zu den perfekten Bodenverhältnissen & Erden. Und wer auf Rosen im Eingangsbereich, oder auf dem Balkon und Terrasse, nicht verzichten möchte, findet bei uns auch die passenden Pflanzgefäße für die tief wurzelnde Pflanze.

Pflanzzeitpunkt und was Sie beachten sollten
Bei der Frühjahrspflanzung kommt es auf den richtigen Pflanzzeitpunkt und das passende Wetter an. Der Boden sollte weder gefroren, noch zu nass sein. Stellen Sie den Container ein paar Minuten ins Wasser, bevor Sie die Rose einpflanzen. Setzen Sie die Containerrose in ein Pflanzloch, welches die doppelte Breite und Tiefe des Wurzelballens hat. Die Veredelungsstelle der Rose sollte in jedem Fall ca. 5 cm mit Erde bedeckt sein (knollige Stelle unten über dem Wurzelwerk). Frisch gepflanzte Rosen müssen in der ersten Zeit unbedingt immer gut gewässert werden, denn diese haben noch kein tiefes Wurzelwerk ausgebildet.

Rosenstandort

Standort

Ein sonniges und luftiges Plätzchen ist der ideale Ort für Rosen. Einige Rosensorten (z. B. die Ramblerrosen) geben sich auch mit Halbschatten zufrieden. Stehen Rosen an einem zu heißen Platz, weil z. B. eine Mauer das Licht reflektiert, leiden sie sehr unter Stress und sind somit auch anfälliger für Schädlinge und Krankheiten.

Rosenerde

Boden & Erde

In nicht zu sauren Böden fühlen sich Rosen am wohlsten. Da Rosen Tiefwurzler sind, sollte auch ein tiefgründiger Boden mit einer guten Wasserdurchlässigkeit vorhanden sein. Zu schwere Böden können mit grobem Sand oder Humus, Sandböden mit Humus oder Gesteinsmehl aufbereitet werden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Erde schön locker ist. Spezielle Rosenerde gibt den Pflanzen die nötigen Nährstoffe zum Wachsen, gerade in Pflanzkübeln.

Rosenpflanzgefäß

Pflanzgefäße

Auch auf dem Balkon oder der Terrasse erfreuen Rosen ihren Besitzer gleichermaßen. In passenden Pflanzgefäßen kommen sie gut zur Geltung. Allerdings muss das Gefäß tief genug sein, da Rosen eher in die Tiefe wurzeln (Tiefe mindestens ca. 40 - 50 cm). Da sich auf dem Balkon die Hitze im Sommer schnell staut und dies zur Schwächung der Rose beiträgt, sollte man sie an einem halbschattigen Ort unterbringen. Das Gießwasser sollte zügig abfließen können, denn wie alle Pflanzen mag die Rose keine Staunässe.

 

Die richtige Pflege

Damit Sie sich das ganze Jahr über an Ihrer Rose erfreuen können, hier ein paar wertvolle Rosenpflegetipps. Erfahren Sie Nutzvolles zum richtigen Gießen, bedarfsgerechtem Düngen und dem passenden Rosenschnitt. Ihre Pflanzen werden es Ihnen mit guter Gesundheit und kräftigem Wachstum danken.

Richtiges Gießen
Gerade bei jungen Rosenpflanzen sollte regelmäßig gegossen werden. Die Wurzeln sind noch nicht weit genug ausgereift, um sich weitestgehend selbst zu versorgen. Am besten gießt man morgens oder abends, wenn die Wärme nicht mehr so extrem ist. Achten Sie aber darauf, dass Sie die Rosen nur von unten, also am Rosenfuß, gießen. Prasselt das Wasser auf die Blüten und Blätter, fördert dies den Befall von Pilzen.

Rosendünger

Rosenschnitt

Im Frühjahr wird die Rose zurückgeschnitten. Eine Faustregel lautet: Wenn im Frühjahr die Forsythien blühen, ist es Zeit für den Rosenschnitt. Zunächst sollte, egal welche Rosenart,
krankes, verletztes, erfrorenes oder zu dünnes Holz mit einer scharfen Schere abgeschnitten werden. Hierbei schneidet man so weit, bis sich weißes Holz auf der Schnittfläche zeigt.

Beet-, Edel- und Zwergrosen:
· von unten gezählt, auf 2 - 7 Augen einkürzen
· schwache Triebe stärker kürzen, als starke Triebe
Strauchrosen:
· etwa auf 1/3 der Gesamtgröße zurückschneiden
Kletterrosen:
· jedes Jahr Triebe von unten abschneiden, damit der Wuchs neuer Triebe von unten auf gefördert wird, sonst verholzt die Rose von unten auf zunehmend

Düngen

Um Rosen vital, kräftig und blühfreudig zu halten, empfiehlt sich die Düngung 2x im Jahr. So erhalten sie alle zusätzlichen Nährstoffe für die jeweilige Jahreszeit. Als Düngung empfiehlt sich ein organischer Langzeitdünger mit bodenbelebenden Mikroorganismen. Diese haben den Vorteil, dass sie nur langsam zersetzt werden und die Rosen über 2 - 3 Monate mit Nährstoffen versorgen.  



Rosenschnitt - Rosenschere

Den Sommer über sollten an allen Rosenarten vertrocknete Blüten entfernt werden. Ein großer Schnitt ist hier nicht mehr nötig. Vertrocknete Blüten müssen immer unter dem zweiten Blattpaar von oben abgeschnitten werden nur so
gewährleistet man ein Nachblühen.

 

Nützlinge in Ihrem Rosengarten

In Ihrem Garten gibt es auch viele Insektennützlinge, die Schädlinge wie zum Beispiel Blattläuse von Natur aus auf Ihrem Speiseplan haben. Diese sollten natürlich nicht verbannt werden, sondern man kann sich freuen, wenn Sie da sind. Oftmals kann  der Einsatz von Chemie nämlich erst mal getrost weggelassen werden. Vielleicht erkennen Sie die eine oder andere Art Nützling wieder. Wenn nicht finden Sie hier ein paar Bilder zur Insektenbestimmung:

Marienkäferlarven

Schwebfliegen:

Die Schwebfliege wird durch ihre Farbe und Form oft auch mit der Wespe verwechselt. Für die Rose sind die Larven der Schwebfliege wahre Helden. Die Weibchen legen ihre Eier nämlich gezielt in Blattlauskolonien ab, wo sich die Larven bis zur Verpuppung mit etwa 900 Blattläusen ernähren.

„Ich bin nicht gefährlich! Ich bin eine Schwebfliege und steche nicht!“


Florfliegen:

Während ihres etwa 3-wöchigen Larvenstadiums ernähren sich Florfliegen überwiegend von Blattläusen und schützen auch die Rose vor diesem häufigem Feind. Mit der passenden Unterkunft können viele Nützlinge ganz einfach in den eigenen Garten gelockt werden. (O. Abb.)

Ohrwürmer

Marienkäferlarven:

Die Marienkäferlarven sind gleich in 3-facher Richtung nützlich: Sie werden in kürzester Zeit nicht nur mit Blattläusen, sondern auch mit Spinnmilben und Rosenzikaden fertig. Durch seine schwarze Farbe mit gelben Flecken ähnelt er noch nicht dem ausgewachsenen Tier und kann auch fälschlicherweise schnell als Schädling durchgehen.  

„Ich bin kein Schädling! Bitte lasst mich auf euren Pflanzen sitzen!“

Schwebfliege

Schlupfwespen:

Schlupfwespen können nicht nur die weiße Fliege, sondern auch die Blattlaus vernichten. Dazu legt die Schlupfwespe ihre Eier direkt in die Blattlaus, frisst diese auf und entsteigt aus der leeren Blattlaushülle. Der Kreislauf beginnt von vorn. (O. Abb.)

Ohrwürmer:

Blattläuse, Spinnmilben und Insekteneier sind vor dem Ohrwurm nicht sicher. Dieses Raubinsekt macht besonders nachts Jagd auf die Schädlinge der Rosen.

„Blattläuse habe ich zum Fressen gern!“ 

 

Rosenschädlinge & Krankheiten

Helfen Sie Ihren Rosen bei Schädlingen und Krankheiten mit geballtem Fachwissen & Know-How weiter. Gehen Sie dem Problem auf den Grund und unterstützen Sie Ihre Pflanze zeitnah. Dabei muss auch gar nicht immer die Chemiekeule sein, oftmals helfen auch schon einfache Gartentipps weiter. Sind Sie sich unsicher und benötigen Hilfe, dann helfen Ihnen unsere Pflanzenexperten gerne weiter. Hier ein Überblick über die gängigen Schädlinge und Krankheiten:

Rosenschädlinge

Spinnmilben:
besonders an heißen und trockenen Standorten
· orangerote Milbenart, ca. 0,25 bis 0,8 mm groß
· erkennbar an fahler Blattoberseite und später an feinen Gespinnsten an den Pflanzen
Hilfe:
- Pflanze an luftigen Ort umstellen
- befallene Pflanzenteile mit der Rosenschere abschneiden 
- man kann versuchen mit Neembrühe zu sprühen, meistens ist eine chemische Behandlung aber unumgänglich

Blattläuse:
· grün oder schwarz, saugende Insekten
· Bätter der Pflanze mit klebrigem Honigtau überzogen
Hilfe:
- Pflanze mit kräftigem Wasserstrahl abbrausen 
- einsprühen der Pflanze mit niedrig dosierter Lauge aus
Schmierseife oder Brühe aus Neem

Rosenblattwespe:
Kahlfraß der Pflanze, abnagen der Blattoberseite
· grünliche Larven an Blattoberseite, ca. 6 - 10 mm groß, keulenförmig
· überwintern im Boden
Hilfe:
- Larven absammeln
- nur im Notfall auf chemische Mittel zurückgreifen

Rosenkäfer:
höhlen Blüten aus
· grünlich-blau-gold schimmernd, ca. 2 cm groß
Hilfe:
Achtung! Steht unter Naturschutz. Keine Chemie einsetzen!
- Käfer morgens oder vormittags absammeln und an anderer Stelle aussetzen 
- zur Vorbeugung modriges Altholz aus Garten entfernen

Rosenkrankheiten

Am häufigsten werden die Rosen von nachfolgenden Pilzkrankheiten befallen. Pilze fühlen sich in einem feuchten Klima bei ca. 15 - 20 °C wohl, achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Rosen an einem hellen, warmen Ort mit mindestens einem halben Tag Sonne stehen und keiner Staunässe ausgesetzt sind. Achten Sie beim Gießen darauf, dass die Blätter und Blüten nicht zu nass werden.

 Hilfe:
- Rückschnitt der befallenen Blätter und Triebe
- Sprühen von geeigneten Fungiziden auf Zweige und Boden,
  alle Pflanzenteile müssen benetzt sein absammeln
- heruntergefallener Blätter und Triebe

Mehltau:
unterschieden in echten und falschen Mehltau
· echter Mehltau: weißer, schimmelartiger Belag auf Blattoberseite
· falscher Mehltau: runde, violette Flecken auf Blattoberseite im Frühjahr, gräulicher schimmelartiger Belag an Blattunterseite im Herbst

Sternrußtau:
Übertragung durch Flugsporen
· strahlenförmige violettbraune bis schwarze Flecken

Rosenrost:
· orangene Pusteln an Blattunterseite, gelbrote Flecken an          Blattoberseite
· Blätter werden gelb und fallen ab



 
Der Rosengarten

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