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Deutsche Gärtnerware - wir waren im Betrieb von Frederik und Stephanie Gössing

Deutsche Gärtnerware

Wissen wo´s wächst.


Wir stellen den Betrieb "Waater Rosenhof" in Jüchen vor:

Frederik und Stephanie Gössing geben uns einen Einblick in ihren Familienbetrieb „Waater Rosenhof“ in Jüchen. Sie produzieren im Freilandanbau viele verschiedene Schnittblumen.

Von Mitte Februar bis Spätherbst herrscht bei den Gössings Hochbetrieb. Obwohl es auch in diesem Betrieb moderne Geräte gibt, ist und bleibt vieles dennoch Handarbeit, bei Wind und Wetter, von morgens bis abends.

Die Pflanzen, welche wir auf den weitläufigen Feldern in unterschiedlichen Wachstumsstadien bewundern können, beginnen ihre Reise in den langen Folientunneln. Dort werden die einjährigen und mehrjährigen Pflanzen in Handarbeit ausgesät und zum Teil wird jedes einzelne Samenkorn per Hand in die Erde gesteckt oder ganz zarte Pflänzchen von den Mitarbeiter*innen per Hand pikiert. Als wir unseren Blick über die Palettenreihen mit kleinen grünen Sprösslingen schweifen lassen, können wir nur ahnen, wie viel Arbeit dies bedeutet. Stolz führt uns Herr Gössingdie Beregnungsanlage im Folientunnel vor und erklärt uns genau, worauf bei der Jungpflanzenaufzucht zu achten ist und was alles schief gehen kann unddass man auch mal Pech mit dem Wetter haben kann. Wir geben zu, mit so viel Handarbeit haben wir in diesem modernen Betrieb nicht gerechnet, aber nachdem wir die ganzen zarten Keimlinge in der Aufzucht gesehen haben können wir uns dort auch keine schweren Maschinen vorstellen.

Nach ein paar Wochen werden die kleinen Sprösslinge umgetopft und draußen abgehärtet. Haben sie die richtige Größe erreicht, kommen die Pflanzen ins Freiland. Ein paar Pflanzen können maschinell ins Freiland gesetzt werden, andere, welche empfindlich sind, werden immer noch von den Mitarbeiter*innen in Handarbeit draußen eingepflanzt. Damit sie nicht durch Wind, Starkregen oder Hagel abknicken, werden sie durch Vliese oder Drahtgitter gegen die Wetterextreme geschützt.

Gegen Unkraut wird unter den Pflanzen eine Biomulchfolie ausgelegt, diese wird später nach der finalen Ernte untergeharkt und zersetzt sich im Boden. Bewässert werden die Pflanzen mit Brunnenwasser durch eine Tröpfchenberegnungsanlage. Durch diese ressourcenschonende Methode wird Wasser eingespart, weil kaum etwas verdunstet.

Um die Pflanzen zu stärken und gegen Krankheiten widerstandsfähiger zu machen, setzen Gössings pflanzliche Kräftigungsmittel ein.

Wir stehen beeindruckt mit Herrn und Frau Gössing zwischen den langen Reihen mit blühender Kamille und Löwenmäulchen und uns springt ein klein wenig Unkraut zwischen den Pflanzen ins Auge. „Wird das irgendwie vernichtet?“, fragen wir. „Wir können natürlich keine Unkrautvernichter in die Reihen sprühen, dann würden wir ja unsere Pflanzen ebenfalls abtöten.“ sagt Frau Gössing. Also, wir ahnen es bereits: Handarbeit, wie im heimischen Garten. Sobald die blühenden Pflanzen reif für die Ernte sind, werden alle Stiele und Pflanzenteile für die Weiterverarbeitung von den Mitarbeiter*innen auf den Feldern per Hand gepflückt. Dies ist nicht maschinell möglich, weil die Pflanzen zu empfindlich sind und keine unfertigen Stiele geerntet werden sollen.

Die meisten der geschnittenen Stiele werden von einer neu angeschafften Maschine zuerst nach Länge sortiert, entblättert und dann zu Bündchen gebündelt, die schnell ins Kühlhaus transportiert werden. So kann täglich eine große Menge der verschiedenen Sorten verarbeitet und auf den Markt gebracht werden. Aber auch hier kann nicht alles maschinell verarbeitet werden, bei „Panicum“ oder Minze ist nach wie vor Handarbeit angesagt.

Man merkt dem Ehepaar an, dass sie mit ganzem Herzblut dabei sind. Nach diesem Einblick können wir sagen, dass wir die bunten Schnittblumen in der Vase auf dem Tisch nun mit ganz anderen Augen sehen und sie für uns nun noch ein kleines bisschen schöner und wertiger sind.

Deutsche Gärtnerware

 

 

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