• Blumenversand per Express-Lieferung
  • Über 130 Standorte in Deutschland
  • Qualität seit über 50 Jahren

Deutsche Gärtnerware - wir waren im Betrieb von van Megen

Deutsche Gärtnerware

Wissen wo´s wächst.


Wir stellen den Betrieb van Megen in Straelen vor:

Gerbera van Megen (seit 1969)

In dritter Generation führt seit 2015 Thomas von Megen zusammen mit seinem Vater Hans-Peter van Megen die Gerbera van Megen GbR in Straelen.
Wir haben Hans-Peter van Megen in seinem Betrieb besucht und für unsere Kunden ein wenig hinter die Kulissen geblickt.
Auf ca. 15.000 qm Gewächshausfläche blühen das ganze Jahr über ca. 125 Sorten Gerbera in den verschiedensten Farben und Formen, um die sich 12 Mitarbeiter*innen kümmern.

Jede Pflanze bleibt 3 Jahre stehen und blüht durchgehend. 3x in der Woche wird jede Sorte geerntet, das ganze Jahr durch. Ist ein Blütenstängel pflückreif, gehen die Mitarbeiter van Megens durch die Pflanzenreihen und ernten jeden Stängel per Hand. Maschinell ist dies nicht möglich, da die Pflanzen empfindlich sind und die Erntereifheit jedes Stiels von den Mitarbeitern beurteilt werden muss.
Jede Pflanze trägt Blüten in unterschiedlichen Stadien und der Mitarbeiter wählt zwischen Knospen und heranwachsenden Blüten dann die fertigen Blütenstiele aus. Diese werden zwischen den Reihen auf Pflückwagen gesammelt und von einem emissionsarmen elektronisch betriebenen Robocar abgeholt und zur Weiterverarbeitung in die Verpackungshalle transportiert. Dort wartet eine moderne Verpackungsmaschine auf die Blumen, welche van Megen erst vor kurzem angeschafft hat. Die Investition hat sich sehr bewährt, da die Maschine ca. 8.000-9.000 Stiele in der Stunde nach Größe sortiert, bündelt und verpackt.
So schafft es der Betrieb ca. 9 Mio. Stiele Gerbera im Jahr an die Kunden zu verteilen. Auch wurden die Plastikverpackungen mittlerweile durch nachhaltige Varianten aus Papier ersetzt und nach Möglichkeit wieder zurückgenommen und recycelt. 2021 wurde das Unternehmen mit dem TASPO-Award für „Bestes Konzept Umwelt & Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet.

Nicht nur in der Endverarbeitung entdecken wir moderne Technik, sondern im gesamten Betrieb van Megens. „Man muss in moderne Anlagen investieren, um weiterhin effizient, aber vor allem auch kostengünstig und energiesparend sowie nachhaltig produzieren zu können.“ sagt Hans-Peter van Megen.
Und da schauten wir genauer hin. Wir erfahren, dass die Pflanzenhäuser vor ein paar Jahren wieder ganz neu errichtet wurden, um modernsten Standards zu genügen. Die Lampen werden auf modernes LED-Licht umgerüstet und verbrauchen so nur noch die Hälfte der Energie, wie die alten Lampen. Die Gewächshäuser werden außerdem mit erneuerbaren Energien (z.B. Biomethan) beheizt. Eine automatische Bewässerung stillt rund um die Uhr den Durst der Pflanzen und versorgt sie außerdem mit Dünger. Hans-Peter van Megen ist stolz darauf, dass überschüssiges Wasser und Dünger nicht einfach im Boden versickern, sondern aufgefangen und mittels einer UV-Anlage gereinigt und dann wiederverwendet werden.
Van Megen weiß, dass Ressourcen kostbar sind und möchte so umweltfreundlich und nachhaltig wie möglich seine Pflanzen produzieren. So setzt er z.B. im Bereich Pflanzenschutz zum größten Teil auf Nützlinge wie Schlupfwespen, die sich dann um die Pflanzenschädlinge kümmern. Den Rest übernehmen biologische Pflanzenschutzmitel.

Wir verabschieden uns und lassen auf dem Rückweg durch die weitläufigen Hallen noch einmal die Blicke schweifen und werfen bewundernd noch ein paar längere Blicke auf die tollen farbenfrohen Sorten wie „Storm“, „Petticoat“ und „Lerby“. Dass es so viele verschiedene Sorten gibt, hätten wir uns nicht träumen lassen.

Deutsche Gärtnerware

 

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.